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Unteres Schloss

 

Das Untere Schloss
Das malerisch nahe dem Ufer der Weißen Elster gelegene Untere Schloss war jahrhunderte die Residenz der Herren von Reuß. Im Jahre 1564 kam es aufgrund der Erbfolge zur Teilung der Landesherrschaft in Obergreiz und Untergreiz, zwang die Untergreizer Linie zum Bau eines „Hauses", des späteren an gleicher Stelle entstandenen Unteren Schlosses. Nach dem Aussterben der Untergreizer Linie im Jahre 1768 vereinigt Graf Heinrich XI die Herrschaft und erwirbt im Jahre 1778 die Fürstenwürde. Nach dem verheerenden Stadtbrand vom 6. April 1802, der weder Stadtkirche noch Unteres Schloss verschonte, erfolgte der Wiederaufbau im klassizistischen Stil.
1929 eröffnete in der Beletage des Schlosses das Heimatmuseum seine Pforten. In historisch wertvollen Innenräumen wird die Geschichte des Hauses Reuß Älterer Linie in Verbindung mit der Entwicklung der Stadt Greiz erläutert.
Neuerdings hat man auch Ausstellungsräume der Geschichte der Greizer Textilindustrie gewidmet .

 

Blick auf das Untere Schloss

Unteres Schloss und St. Marien von der Schlossbrücke gesehen

Haupteingang ins Untere Schloss, hier geht's auch in das Heimatmuseum.

 

 

Heimatmuseum Greiz

 

 
 
   
   

Einer der wenig erhaltenen Sportwagen, die in den 20 Jahren in der FREIA AG in Greiz gebaut wurde.

 

                           Die Hauptwache

Gegen über dem Unteren Schloss steht die 1819 in klassizistischer Schlichtheit erbaute Hauptwache. Am Giebel ist das reußische Landeswappen mit den Buchstaben H XIX FR angebracht, dieses bedeutet „ Heinrich der Neunzehnte, Fürst Reuß“. Das Wappen wird von 2 Löwen der Plauener Vögte gehalten.
 

Das Militär von Reuß hielt hier bis 1867 den Wachdienst, ab da übernahm bis zum 1. Weltkrieg das Kommando des Geraer Infanterieregiment 96 den Dienst. Bis in die DDR Zeit standen rechts und links vor der Wache je eine alte Kanone, die dann aber verschwanden.

 

 

Der Röhrenbrunnen

Im Hintergrund sieht man den Eingang zum Unteren Schloss ,vorn steht der einzige erhaltene Brunnen von Greiz aus dem Jahre 1820, der über Holzröhren aus der ca. 2 km entfernten St. Adelheid- Quelle mit Wasser versorgt wurde. Da die Röhren kaputt sind, und so schloss man ihn zu DDR Zeiten an die Wasserleitung an. Heute wird er mit einer Umwälzpumpe betrieben, nur der Wasserstand wird ausgeglichen.