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20 Jahre Knopf- und Regionalmuseum Schmöllen

 

 

 

Sonderausstellung des Heimat- und Verschönerungsvereins

Museum

 

 Schmölln - Zentrum der Knopffabrik

Um 1900 entwickelte sich Schmölln zum Zentrum der Knopfindustrie und eroberte sich einen der ersten Plätze auf dem Weltmarkt.

Die Entwicklung - ein interessantes Kapitel der Stadtgeschichte - verdankt Schmölln einem Bürger dieser Stadt, dem Begründer der Schmöllner Steinnussknopfindustrie, Kommerzienrat Hermann Donath. Der aus Altkirchen, einem Dorf nahe Schmölln, stammende Tüftler verschrieb sich in der Mitte des vorigen Jahrhunderts der Herstellung von Knöpfen. Bis heute erfährt jedes Schmöllner Schulkind, wie Hermann Donath mit südamerikanischen Steinnüssen, ursprünglich als Ballast für Segelschiffe gedacht, experimentierte und aus ihnen Knöpfe schnitt und fräste. Seit 1866 entstand in Schmölln eine große Zahl von Knopffabriken, begünstigt auch dadurch, dass die Bahnanbindung Schmöllns, die 1865 erfolgte, einen optimalen Transport von Rohmaterial und Knöpfen ermöglichte. Immerhin wurden um 1900 jährlich 100.000 Zentner Steinnüsse ein- und um die 3 Millionen Knöpfe ausgeführt. Schmölln wurde damals zur Stadt mit den meisten Fabrikschloten im Herzogtum, um die 30 waren es in jener Zeit.

Quelle:

 

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K. H. Sattelmeyer