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Drei Jubiläen in Martin-Luther-Kirche in

 

Caselwitz gefeiert

 

 

Der Chor der Martin-Luther-Kirche Caselwitz gestaltete den musikalischen Festgottesdienst

 

Mit einem musikalischen Festgottesdienst wurden am Sonntag (12.11.17) gleich drei Jubiläen in der Caselwitzer Martin-Luther-Kirche gefeiert – 500 Jahre Reformation, das Kirchweihfest aus Anlass des 294-jährigen Bestehens und vor allem das Jubiläum des Gemeindechores, der seit 120 Jahren mit seinem Gesang erfreut.

In Zeiten der Unsicherheit und Ängste habe sich das Caselwitzer Gotteshaus als eine feste Burg im starken Glauben erwiesen“, sagte Pfarrer Ulrich Krause in seiner Predigt. Am 11 November 1723 wurde die neu gebaute Kirche eingeweiht, nachdem die 1534  erwähnte Kapelle abgebrannt war. Der 11. November war der Tauftag Martin Luthers, und deshalb erhielt sie 1954 den Namen des Reformators. Mit herzlichen Worten gratulierte Kay Steudel im Namen des Posaunenchores den Mitgliedern des Kirchenchores, der über all die Jahre dem Leitgedanken des langjährigen Chorleiters Arthur Lenk „Jedes Instrument ein blinkender Sonnenstrahl, jedes Sängerherz eine jubelnde Lerche“ treu geblieben ist. Der Kirchenvorstand legte im April 1897 fest, dass zu den Aufgaben eines Kantors auch die Leitung eines Kirchenchores gehört. Zu Ostern 1898 übernahm der gebürtige Moschwitzer Frank Suhr die Stelle des 1. Lehrers in Caselwitz mit der gleichzeitigen Verpflichtung, den Kirchenchor im Ort zu leiten. „Das waren also die Anfänge und damals wie heute war es ein dreistimmiger Frauenchor, der zeitweise auch als vierstimmiger gemischter Chor agiert“, sagte der Leiter des Posaunenchores weiter.

Anfang der 1950er Jahre gehörten dem gemischten Chor 43 Chorsänger an, 24 Mädchen sangen im Kinderchor. Aktuell singen 22 Frauen mit viel Freude im Chor, und bei Bedarf werden sie von vier Männerstimmen unterstützt. Gern opfern die Sängerinnen einen großen Teil ihrer Freizeit dem Chorleben. Dazu gehören nicht nur die wöchentlichen Proben, sondern vor allem die musikalische Gestaltung der Gottesdienste, Auftritte bei Hochzeiten, Geburtstagen, Trauerfeiern. Besondere Höhepunkte sind auch die gemeinsamen Auftritte mit dem Posaunenchor der Gemeinde. Dabei können bis zu 70 Einsätze im Jahr zusammen kommen. „Am besten, die gesamte Familie singt mit, dann sieht man sich öfter“, scherzte Kay Steudel.„Wenn wir heute Heide Bartuschek für 60 Jahre Dienst zum Lobe Gottes im Kirchenchor gratulieren, dann beeindruckt uns das sehr. Mit 15 Jahren hat sie begonnen, im Kirchenchor zu singen“, erklärte Doreen Steudel, die 25 Jahre dabei ist und den Chor seit Februar 2014 leitet. Weiter wurden für langjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet die mit 85 Jahren älteste Sängerin Elisabeth Hermann für 40 Jahre Treue zum Chor, für eben so viele Jahre Anita Engelhard. 38 Jahre singt Rosemarie Jalowski im Chor, Gudrun Schirm 37, Astrid Böhm-Solleder 33, Birgit Förster 28, Sonja und Doreen Steudel jeweils 25 Jahre.

Natürlich ließen es sich die Sängerinnen samt Unterstützung des Posaunenchores nicht nehmen, den Festgottesdienst musikalisch zu gestalten.

Abschließend wurde auf dem Friedhof den verstorbenen Chormitgliedern gedacht.

 
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C. F.