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Stavenhagen

 

Musik begeistert schon die Grundschüler

 

 

Im vorigen Jahr saß der Schüler Anton Witt noch im Publikum und bewunderte die musizierenden Schüler, die sich anlässlich des Tages der offenen Tür der Greizer Musikschule „Bernhard Stavenhagen“ den Besuchern vorstellten. Am Sonnabendvormittag gehörte er bereits zu den jungen Musikern, die ihr Können aus gleichem Anlass vor großer Publikumskulisse im Weißen Saal des Unteren Schlosses zeigen konnten. „Anton hat sich innerhalb von zwei Wochen intensiv auf diesen Auftritt vorbereitet“, verriet sein Musiklehrer Matthias Härtig, der ihn von Anfang an die ersten Trompetentöne beibrachte. Alle Leistungen der Musikschüler wurden mit großem Beifall bedacht, ganz gleich, ob es sich um Gesangsdarbietungen oder dem Spiel auf den verschiedensten Instrumenten handelte. „So viele Besucher konnten wir noch nie zählen, seit dem wir den Tag der offenen Tür samt einem Konzert der jungen Musikschüler durchführen“, freute sich der Leiter der Musikschule, Ingo Hufenbach, über die große Resonanz.

 

 

Die vielen Kinder, die vor allem mit ihren Eltern gekommen waren, konnten es kaum erwarten, sich  in den Unterrichtsräumen der Musikschule an mehreren Instrumenten auszuprobieren. Der achtjährige Jakob Seidel favorisiert das Gitarrenspiel. Er hatte die Ankündigung des Tages der offenen Tür mit seiner Mutter im Internet entdeckt und sich spontan entschieden, die verschiedenen Instrumente kennen zu lernen. Unüberhörbar drangen die Klänge des Schlagzeuges aus einem der Räume. Dem sechsjährigen Karl Holdschick machte es sichtlich Spaß, die kleine und die große Trommel oder das Becken unter der Anleitung des Musiklehrers Michel Hufenbach laut erklingen zu lassen. Nicht weniger Spaß daran hatte der achtjährige Colin Lehnhard, den es dieses umfangreiche Instrument  ganz besonders angetan hat. „Er hat bereits ein Schlagzeug zuhause, jetzt geht es uns noch um den passenden Unterricht“, erklärte Mutter Sandra ihr Kommen. Etwas leiser ging's im Raum zu, in dem Steffen Hempel das Zither-Spiel erklärte. Auch bei den Streichern war Andrang. Adrian Jung entlockte einem Cello die ersten Töne. Zuvor hatte er das Schlagzeug ausprobiert und auch schon Keyboard gespielt. Mehrere Mädchen und Jungen hatten Spaß daran, dem Klavier die ersten Töne zu entlocken und staunten über das Innere des Instruments.  Die Augen des Jungen Henry Thomas strahlten, als er eine E-Gitarre ausprobieren konnte. Musiklehrer Ronny Kerl stellte den Besuchern noch weitere Gitarren vor.

 

 

„Unser Angebot des Instrumentenkarussells bietet den Kindern die Möglichkeit, drei Instrumente innerhalb eines Schuljahres näher kennen zu lernen. Im Kurs A stehen die Blockflöte, das Klavier und das Akkordeon auf dem Programm, wer sich für Violine, Gitarre oder Gesang interessiert, kann sich im Kurs B ausprobieren“, erklärte Ingo Hufenbach. Anmeldeschluss für die Schnupperkurse mit jeweils drei Stunden pro Instrument ist der 26. Januar.  Am 15. Februar beginnt der Kurs A, einen Tag später der Kurs B. Nach neun Wochen haben die Kinder in der Folgezeit die Möglichkeit, sich an einem weiteren Instrument auszuprobieren. Bewährt hat sich auch unser Tag der Instrumente. Es ist ein Angebot für die Grundschulen. Dabei können die Kinder in Theorie und Praxis Instrumente kennen lernen“, ergänzte Hufenbach, der darauf verwies, dass die Vorbereitungen für die große Gala anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Musikschule Greiz auf vollen Touren läuft und ein Spiegelbild des breiten Spektrums der Einrichtung bieten wird. Fast 600 Musikschüler werden hier gegenwärtig von 30 Haupt- und nebenberuflichen Musikpädagogen unterrichtet.

 

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C. F.