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Greizer Volkskunstensemble beschritt in
Aubachtaler Kirche
neue musikalische Wege
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Das Greizer Volkskunstensemble führte ihr traditionelles
Sommerkonzert in der Aubachtaler Kirche auf.
Foto: Antje-Gesine Marsch
Antje-Gesine Marsch
Dass das Greizer Volkskunstensemble seit Jahren einen
Garant für schönen Chorgesang bildet, ist weithin bekannt. Man schätzt
vor allem die Heimat- und Volkslieder, oft auch im vogtländischen
Dialekt intoniert. Ganz neue Wege beschritten die Choristen um ihren
bewährten Leiter Karlheinz Naumann am Sonnabend, als sie ihr
traditionelles Sommerprogramm in der Aubachtaler Kirche darboten. Neben
dem Vortrag bekannter Lieder wie „Unner schiens Gräz“ oder dem von
Hannelore Müller und Anka Fülle solistisch vorgetragenen „Vogtland,
meine Heimat“ kam es auch zur Aufführung besonders heiterer Stücke. Ganz
in der Manier der weltbekannten „Comedian Harmonists“ interpretierten
Wolfgang Weber, Günter Dittrich, Karlheinz Naumann, Wolfgang Müller und
Volker Heinz den aus dem Jahr 1930 stammenden Gassenhauer „Wochenend und
Sonnenschein“, sehr zur Freude der zahlreichen Konzertbesucher. Auch ein
„Sprung nach Hollywood“ stand auf dem Sängerprogramm; aus dem Film „Sister
act“ brachten die Choristen den bekannten Titel „I’ll follow him“ zu
Gehör. Unter dem Thema „Es war einmal“ erklang mit „Ein Freund, ein
guter Freund“, Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ und „Eine Nacht in
Monte Carlo“ ein Medley bekannter Filmmelodien aus UFA-Filmen der
dreißiger Jahre. Nach Giuseppe Verdis „Gefangenenchor“ aus der Oper
„Nabucco“, dargeboten im modernen Gewand, avancierten Melodien aus „My
fair Lady“ von Frederick Loewe zum Höhepunkt des sommerlichen Programms.
„Wäre det nich wundascheen?“, „Mit ’nem kleenen Stückchen Glück“, „Ich
bin gewöhnt an ihr Gesicht“, „Es grünt so grün“, „Bringt mich pünktlich
zum Altar“ oder „Ich hätt’ getanzt heut Nacht“ – wer kennt nicht die
eingängigen Melodien des im Jahre 1956 uraufgeführten populären
Musicals? Die Solisten Heidrun Geilich (Eliza Doolittle), Wolfgang Weber
(Alfred P. Doolittle) und Hans Müller (Prof. Henry Higgins) brachten
durch ihre Vorträge eine ganz neue Facette ins Ensembleprogramm. Mit
viel Herzenswärme, Ausstrahlung und Witz konnten Solisten und Chor
gleichermaßen verzaubern. Eine schöne Bereicherung stellten auch die in
vogtländischer Mundart durch Helga Schubert vorgetragenen Gedichte „Der
Stiefelknecht“ und „Liebe geht durch den Magen“ dar. Das Greizer
Volkskunstensemble hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem
homogenen und besonders vielseitigen Chor entwickelt, nicht zuletzt
durch die Stimmbildung, die Christiane Lorenz zu jeder Chorprobe
durchführt. Begleitet wurden die Choristen an diesem Abend am Piano von
Elena Hasanow; für die technische Betreuung zeichnete sich Hans-Georg
Ströher verantwortlich.
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Übernommen von :
www.durchblick-greiz.de
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