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„Chaos im Sommerpalais“

 

 

Wünschendorfer Ferienkinder lernen spielerisch die Historie des Hauses kennen 

 

Konzentration beim Würfeln

 

„Heute ist richtig Leben im Sommerpalais“, freute sich die Museumspädagogin Pia Büttner, die mit Unterstützung von Carolin Senf, die ihr kulturelles Jahr in dieser Einrichtung absolviert, die Veranstaltung „Chaos im Sommerpalais“ am Dienstagvormittag leitete.

27 Ferienkinder der Wünschendorfer Grundschule „Gebrüder Grimm“ samt Lehrer und Erzieher schwirrten mit großer Begeisterung auf der Suche nach den richtigen Antworten auf die gestellten historischen Fragen durchs Haus.

Zunächst erläuterte die Museumspädagogin in der Beletage das Spiel, bei dem sich die Mädchen und Jungen die geschichtlichen Hintergründe spielerisch erarbeiten konnten. Jede der fünf Gruppen erhielt dabei eine lustige Stoff-Figur, die je nach gewürfelter Zahl auf dem großen Spielfeld gesetzt werden konnte. Passend zur gesetzten Nummer mussten im Haus Kärtchen mit spezifischen Fragen gefunden werden, die in beiden Etagen des Hauses versteckt waren.

Wurden Rätsel wie zum Beispiel: „Wer hat das Sommerpalais erbaut“ oder auch die Porträts wichtiger Persönlichkeiten richtig zugeordnet, gab Pia Büttner grünes Licht für die nächste Würfelrunde.

Die richtigen Antworten zu finden war nicht immer einfach, letztendlich haben die Wünschendorfer ihre Aufgaben mit Bravour gemeistert. Geholfen hatte dabei der „Sommerpalais-Bote“. Jede Gruppe erhielt eine Ausgabe und konnte sich so gleich vor jedem Objekt über die Geschichte des Hauses informieren. So berichtet die Titelgeschichte mit der Überschrift „Wie im Märchen: Die englische Königstochter Elizabeth“ über die Entstehung der Bücher- und Kupferstichsammlung und wie diese letztendlich über die reußische Fürstin Caroline ins Greizer Sommerpalais Einzug hielt. Ebenso gibt es näheres über Heinrich XI., den Erbauer des Sommerpalais zu erfahren, sowie die Antwort auf die Frage, warum das Sommerpalais diesen Namen trägt.

Noch einmal würfeln hieß es am Ende für Maria Lienig, Lena Döbel, Lennert Rot, Amelie Büchner und Emily Hoffmann, dann flogen ihre Arme in die Luft: „Gewonnen!, gewonnen!“ schallte es durchs Haus. „Gewonnen haben wir alle“, fügte die Erzieherin Beate Zill hinzu. Und damit hatte sie recht, denn nach dem Spiel machten sich die Kinder noch einmal auf die Socken, um sich alles in Ruhe anzuschauen. „Ich bin begeistert, wie die Kinder mitgemacht und was sie sich alles gemerkt haben“, sagte abschließend Pia Büttner. „Das war ganz toll“, erklärte der Grundschüler Sebastian Albrecht, der diesen Ausflug in vielen fotografischen Bildern festgehalten hat.

Übrigens, die Veranstaltung „Chaos im Sommerpalais“ wird bereits seit 2011 erfolgreich in dieser Einrichtung durchgeführt.

 
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Quelle; C. F.