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1. Serenadenkonzert hat „Testlauf“ mit Bravour

 

 

bestanden

 

 

Den Gefangenenchor singen alle Chöre gemeinsam

 

„Ich denke, dass es uns heute gelungen ist, mit dem 1. Serenadenkonzert der Chöre des Neuen Reußischen Sängerkreises eine neue Konzertreihe auf den Weg zu bringen“, resümierte nach der Veranstaltung der Vorsitzende Ulrich Zschegner, der am späten Sonnabendnachmittag auch die Moderation dieses musikalische Ereignisses auf dem Kirchplatz übernommen hatte. Dem konnten sich die meisten der etwa 400 Besucher, die auf den Bänken Platz genommen hatten anschließen. Darunter die Greizer Jenny und Rolf Ditscherlein: „Uns hat es sehr gut gefallen. Das Flair hier auf dem Kirchplatz ist einmalig“, erklärten sie. Auch Laura Bungu, einst eine Greizerin, die jetzt in Gera wohnt und sich mit ihren Freundinnen traf, gefiel die Atmosphäre sehr gut.

Den Auftakt des Chorsingens gestalteten alle Teilnehmer gemeinsam mit den Liedern „Wir Sänger aus dem Elstertal“, „Heimat“ und „Der Jäger Abschied“, gefolgt von den Stimmen der Singgemeinschaft Gommla/Irchwitz, die unter der Leitung von Ulrich Jung mit „Abendfrieden“ und „Zur guten Nacht“ mit viel Beifall bedacht wurden. Den Männergesangverein Raasdorf leitete Kirchenmusikdirektor Wolfram Otto. Ulrich Zschegner nahm die Gelegenheit wahr und zeichnete Manfred Steudel für 60 Jahre Chormitglied aus. Natürlich gratulierten ihm auch die Raasdorfer Sänger ganz herzlich. Mit dem Auftritt des Greizer Volkskunstensembles kam es auf der Bühne vor dem Kronentor des Unteren Schlosses zu einer herzlichen Umarmung zwischen Ulrich Zschegner und Christl Robl, der ebenfalls für 60 Jahre Sängertreue gratuliert wurde. Danach dirigierte Christiane Lorenz einfühlsam die Titel „Wo sich Musik entfaltet“ und der „Lindenbaum“ , bei dem viele im Publikum den Vers „am Brunnen vor dem Tore“ mitsangen. Mit „Abends“ und „Die Nacht“ (Die Abendglocken rufen) verabschiedete sich der Männerchor Greiz, punktgenau mit den Glockenschlägen der „Sankt Marien“. „Dass dieses Timing  so toll geklappt hat, freut mich riesig“, erklärte hinter der Bühne Ulrich Zschegner.  Marcus Dietzsch schwang  den Taktstock, als die drei Chöre, die Männerchorgemeinschaft Greiz, die Raasdorfer und die Mohlsdorfer den „Abendchor“ aus der Oper Nachtlager in Grananda zum Besten gaben. Die Sänger des Mohlsdorfer Männerchores unter der Stabführung von Helmut Colditz  überzeugten mit de Titeln „Ich möchte wandern“ und Nächtliches Ständchen“. 

Ein besonderes musikalisches Highlight war  auch das Bläserpotpourri des Hornquartetts Greiz/Zwickau.

Immer wieder erfrischend sind die schwungvoll vorgetragenen Lieder des Paul Dessau Chores der Greizer Lessingschule unter der Leitung von Marek.

Sabine Dietzsch dirigierte in bewährter Weise den Frauenchor Schönfeld, die mit „Heimliche Liebe“, „Sonntag“ und „Wenn ich ein Vöglein wär“. Der Sängerkranz Wildetaube unter dem Dirigat von Andreas Held beendete den Reigen der Chöre mit den Titeln „Ein schöner Tag geht zu Ende“ und Abendglocken“. Für den guten Ton sorgte das Team von K&K City-Sound.

Stimmengewaltig verabschiedeten sich alle Mitwirkenden mit dem Gefangenenchor.

Der Testlauf für künftig weitere Chorkonzerte in dieser historischen Greizer Kulisse bezeichneten Akteure wie Besucher als gelungen.

 

 

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Quelle: C. F.