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Mitarbeiter und Bewohner des „Hauses Kolin“

 

 

verabschiedeten Seniorenpfarrerin Renate Galuba

 

Ute Tröger (links) dankt Renate Galuba für ihre aufopferungsvolle Tätigkeit.

 

Die Pfarrerin Renate Galuba war sichtlich überrascht, als ihr die Geschäftsführerin der Greizer Senioren- und Pflegeheim gGmbH, Ute Tröger, nach ihrem  letzten Gottesdienst im „Haus Kolin“ für ihre aufopferungsvolle und vor allem einfühlsame Tätigkeit mit einem Erinnerungsgeschenk, einer Fotografie mit den Heimbewohnern, dankte. In den zurückliegenden zweiundeinhalb Jahren war die Seniorenpfarrerin in den verschiedenen Häusern dieser Einrichtung unterwegs, hielt sehr gut besuchte Gottesdienste und hatte vor allem für die Probleme eines Jeden ein offenes Ohr. „Ganz besonders schön war es, als uns Frau Galuba zu Gottesdiensten in die Stadtkirche mit anschließend gemeinsamem Kaffeetrinken im Bonhoefferhaus eingeladen hatte“, erklärte die Heimbewohnerin Ruth Schübe. Es ist sehr schade, dass die Pfarrerin jetzt in den Ruhestand geht. Ich wünsche ihr alles Gute“, sagte ebenfalls die Kolin-Bewohnerin Christina Clausing unter Tränen, die, wie die weiteren Gottesdienstteilnehmer der scheidenden Seniorenpfarrerin jeweils eine Blume überreichte. „Allein hätte ich das alles nicht schaffen können. Deshalb danke ich den Mitarbeiterinnen der sozialen Betreuung, die mich in vielerlei Dingen unterstützt haben“, unterstrich Renate Galuba. „Es hat mir sehr viel Freude gemacht, die Pfarrerin während ihrer Gottesdienste musikalisch zu begleiten. Ich konnte dabei miterleben, wie liebevoll sie sich um die Senioren gekümmert hat. Ihre Gottesdienste waren immer sehr anschaulich und allgemeinbildend gestaltet“, bestätigte Christiane Lorenz, die von ihrem Mann Steffen die Aufgabe der Begleitung am Klavier übernommen hatte.

Renate Galuba wurde 1952 in Erfurt geboren, konnte in Naumburg an einer kirchlichen Schule das Abitur ablegen und anschließend an der Greifswalder Universität Theologie studieren. Nach ihrer Tätigkeit in Grimmen bei Stralsund wirkte sie 20 Jahre im Kirchenkreis Mühlhausen als Pfarrerin und absolvierte anschließend eine Sonderausbildung zur Seniorenpfarrerin. Wichtig war ihr auch die Tätigkeit im Seniorenbeirat der Stadt Greiz. „Das war ein guter Lernprozess und auch, dass es gelungen ist, die Seniorentage mit zuletzt 178 Besuchern im Foyer der Vogtlandhalle auf die Beine zu stellen“, freute sie sich.  Doch das war beiweiten noch nicht das gesamte Pensum, das die agile Pfarrerin zu bewältigen hatte. Zu ihrer Tätigkeit gehörte ebenso die Betreuung der Senioren in weiteren Greizer Einrichtungen wie zum Beispiel in den Häusern für altersgerechtes Wohnen, der Villa Gingo, der ökumenischen Sozialstation  und anderen Pflegeheimen. 

„Ich erinnere mich noch gut daran, als ich Frau Galuba die Stadt Greiz gezeigt hatte. Trotz strömendem Regen hatte sie nicht aufgegeben. Sie wollte alles sehen. Ihr anschließendes Wirken war einfach großartig, sie hat als unsere erste Seniorenpfarrerin mit ihrer Offenheit den Zugang zum Leben der Senioren erhalten, konnte sich in die Probleme und Situationen eines jeden einzelnen hineinversetzen“, lobte Superintendent Andreas Görbert ihr Wirken. Die Menschen werden in zunehmender Zahl immer älter und deswegen haben wir diese Stelle wieder ausgeschrieben“, bestätigte er. Bis zur Neubesetzung übernehmen Greizer Pfarrer abwechselnd diese Aufgabe.

„Sicherlich wird es für mich im ehrenamtlichen Bereich der Seelsorge noch die eine oder andere Aufgabe geben“, erklärte die Seniorenpfarrerin abschließend, die ihren Lebensmittelpunkt nunmehr in der Nähe von Bayreuth gefunden hat.

Am Sonntag, den 29. Januar, wird sie um 10 Uhr in der Stadtkirche Greiz offiziell verabschiedet.

 
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C. F.