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Die Vogtlandbrücken

 

 

Von der Göltzschtalbrücke zur Elstertalbrücke

 

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Die Göltzschtalbrücke von Netzschkau aus gesehen

 

Göltzschtalbrücke

Die Götzschtalbrücke ist bis jetzt die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Sie wurde von 1846 bis 1851 für die Eisenbahnstrecke zwischen Leipzig und Nürnberg über Reichenbach- Plauen-Hof errichtet. Die Brücke hat eine Höhe von 78 m und eine Länge von 574 m. Der größte Bogen hat eine Spannweite von 30,9 m. Das gigantische außer ihrer Größe ist, die gewaltige Anzahl von 26 Mio. Ziegelsteinen, die man für den Bau benötigte. Bei dem Wettbewerbsaufruf 1845 zur Gestaltung der Göltzschtal- und Elstertalbrücke gab es 81 Entwürfe. Der Prüfungskommission unter der Führung Johann Andreas Schubert (1808 – 1870), legte er seine eigenen Entwürfe vor, da in den abgegebenen Entwürfen keiner den statischen Anforderungen entsprach.

   

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Ca. 2 km weiter, steht auf einen kleinen Berg die Burg Mylau.
In dieser ehem. Burg von Kaiser Karl IV ist das Museum untergebracht.
Hier erfahren Sie viel über den Bau der Göltzschtalbrücke und der Burggeschichte
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Göltzschtalbrücke aus 4 km Entfernung aufgenommen, im Vordergrund Mylau mit der Burg. 

 

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Blick vom Ballon auf die Göltzschtalbrücke

 

Mit Volldampf über die Brücke

Bau der Göltzschtalbrücke um 1850

 

Die Elstertalbrücke

Postkarte der Elstertalbrücke um 1900

 
 
Wenn Sie sich auch für die Elstertalbrücke, der kleinen Schwester der Göltzschtalbrücke interessieren, dann folgen diesen Wegweiser. Fahren Sie durch die Göltzschtalbrücke zurück und folgen den Lauf der Göltzsch bis an die Straßengablung und dann auf Netzschkau 4 km. Nun immer geradeaus, bis kurz vor die Eisenbahnüberführung in Netzschkau. Biegen Sie rechts in Schützenstr. Richtung Foschenroda ein. Beim Ortsausgang Netzschkau kommen Sie auf einer schmalen Straße nach ca. 3km am Hartsteinwerk auf die Hauptstr. Biegen Sie links und nach ca. 300m wieder rechts nach Talsperre Pöhl / Jocketa ein. Kurz vor der Sperrmauer ist ein Parkplatz und eine Straßenkreuzung. Hier müssen Sie sich entscheiden, entweder Sie fahren über Jocketa nach der Barthmühle, parken dort und wandern weiter auf die vor Ihnen liegend Elstertalbrücke. Oder stellen Ihr Auto auf den Parkplatz ab, über queren die Staumauer und besteigen den Eisenberg. Dort oben in 435m ü.N.N. haben Sie vom Julius Mosen Turm einen herrlichen Ausblick auf die Talsperre und das Triebtal. Folgen Sie den Wegweiser ins Naturschutzgebiet Triebtal. Dieses Triebtal ist eines der schönsten Täler im weiten Umkreis. Am Ende des Tales fließt die Trieb in die weiße Elster, dann habe Sie Ihr Ziel erreicht und stehen vor der Elstertalbrücke. Zurück können Sie von der Brücke nach Jocketa zum Parkplatz wandern oder nach Barthmühle über die Straße nach Jocketa.
 
     
Blick auf die Elstertalbrücke von der Einmündung der Trieb Blick von der Steinsdorfer Straße
   
Bau der Brücke um 1850 Gedenktafel
   
Wiederaufbau der Brücke nach 1945