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Wanderung von Waldhaus zum Schlötengrund

 

 

 

Wir beginnen mit der Wanderung am Parkplatz vor Waldhaus. Links vom Parkplatz  beginnt der Weg zur alten Kalkhütte. Hier befindet sich das einzige Kalkvorkommen im gesamten Umkreis von Greiz, welches in einer tiefen Grube abgebaut wurde. Diese Grube versorgte Greiz bis zum Bau der Eisenbahn. Eine wesentliche Rolle hatte der Kalk beim Wiederaufbau der Stadt Greiz nach dem großen Stadtbrand von 1802 gespielt, bei dem 2/3 der Stadt den Flammen zum Opfer fielen. Der letzte Kalk wurde im 1. Weltkrieg hier gebrochen und gebrannt. Kurz vor der Kalkhütte ist ein Schaukasten in dem die Geschichte der Kalkgrube beschrieben ist.

 

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Die alte Kalkhütte Umgebindehaus mit Töpferei
 

Wir gehen den Weg weiter und biegen nach rechts auf den Krümmetalweg ein. Kurz vor Waldhaus kommen wir zu einer Töpferei und anschließend zu einen Umgebindehaus. Wir biegen auf der Hauptstrasse nach links in Richtung Forstverwaltung und Tiergehege einKalkhuette.jpg. Das Tiergehege ist sehr umfangreich und wird mit viel Liebe gepflegt.

Wegweiser im Tiergarten

Hirsch Heinrich

Ein beliebtes Objekt nicht nur für Kinder

Mausoleum

 

Für den letzten regierenden Fürsten Heinrich XXII. Reuss Aelterer Linie war Waldhaus ein beliebter Ort. Aus diesem Grund ließ er sich im Jahr 1883 seine Ruhestätte, das Mausoleum, errichten. Vor über 15 Jahren wurde die Begräbnisstelle der letzten Greizer Reußen ä.L. durch die Stadt Greiz renoviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Mausoleums, zu Heinrich XXII. und seiner Familie ist im Inneren der Kapelle zu besichtigen.

 

 

Die Rundbank

 
Nach diesem Aufenthalt wandern wir weiter zur Rundbank, eine um einen Baumstamm gebaute Bank. Hier befindet sich auf der Weggablung auch wieder ein Wegweiser. Wir gehen den Hauptweg weiter und biegen ca. 60 m nach rechts ab
Bei einer großen Eiche biegen wir wieder rechts ab, und nun geht’s den Berg hinab in den Schlötengrund. Unten im Grund angekommen, wenden wir nach rechts und folgen den Schlötenbach aufwärts. Der Weg schlängelt sich langsam aufwärts bis zur ehemaligen Schlödenmühle. Diese war bis zur Wende ein Betriebsferienheim, und stand seitdem leer und den Verfall und Zerstörung preisgegeben. In diesem Jahr hat man die Mühle und das daneben stehende Bettenhaus abgetragen. Heute deutet nichts mehr darauf hin, das hier mal eine Mühle stand. Alle Spuren der Mühle sind weg, die Natur holte sich das Land zurück. Hinter der Mühle durch einen Erdwall angestaut liegt der Schlötenteich. Dieser war als Wasserspeicher für den Mühlenbetrieb nötig, da der Schlötenbach den Müller nicht mit Wasserreichtum bescherte.
 
 

  Unbenanntes Dokument Die Schlötenmühle

Das Bild der Schlötenmühle ist ein Gemälde von Andreas Mecir, erstellt nach einen alten Foto von 1930

 

Zur Geschichte der Mühle:

1782 errichtete Johann Georg Lehmann auf einem von der Landcskammer Reuß älterer Linie erworbenen Grundstück die Schlötenmühle, eine Mahl- und Schneidemühle. Da sie unterhalb des Schlötenteiches lag, der zur Fischzucht und Wasserspeicherung diente, waren gute Voraussetzungen zum Mühlenbetrieb gegeben.
1843 wurde im Anwesen eine Gaststätte eröffnet. Sie war eine beliebte Ausflugs- und Einkehrstätte für Greizer Bürger, die in den 1950er Jahren geschlossen wurde. Beliebt war auch das Gondeln auf dem oberhalb gelegenen Schlötenteich.

 

Der Schlötenteich

Schutzhütte am Schlötenteich Schlötenteich Schlötenteich
     
Schlötenteich Schlötenteich Schlötenteich
 

Wir biegen oberhalb des Teiches nach links in Richtung Sandwiese ab, wir kommen dann später wieder auf eine Wegkreuzung, dort biegen wir nach rechts in den Hauptweg ein, dieser führt uns dann zurück auf den Parkplatz. Diese Wanderung ist ca. 6 km lang.
Wer noch nicht gleich zum Parkplatz will, kann an der Wegkreuzung auch nach links abbiegen, nach 200 m kommt man an eine weitere Kreuzung. Biegt man nach links ab, geht man am Quell- und Sumpfgebiet des Schlötenbaches vorbei, und dann nach rechts auf die Sandwiese.
 

Sandwiese

Die Sandwiese ist im Sommer ein reicher Blütenteppich. Wer den Weg weiter geht, kommt nach ca. 1,5 km auf den Hauptweg der nach Bildhaus führt. Wir biegen aber wieder rechts ab auf den Langenfichtenweg und sind dann nach ca.1 km auf der Straße die uns zum Parkplatz nach Waldhaus führt

Rechts sehen Sie die Wanderkarte, markiert ist die Wanderung mit blauen Punkten